Informationsflussmodell


Einordnung

Die „Smarte Werkbank“ besteht im Kern aus einem Modell des Informations­­flusses. Dieses wird in einer Platt­form umgesetzt, welche den Austausch und die Aufbereitung der Inhalte realisiert. Weiterhin werden Schnitt­­stellen (z. B. „Automation Interface“, standardisierte Beschreibungs­­mittel, etc.) zu spezialisierten Entwickler­­werkzeugen (z. B. CAD-Software, Steuerungs­entwicklungs­­frameworks, etc.) genutzt, um diese in ein Gesamt­system zu integrierten.



Überblick über den Aufbau der Smarten Werkbank
 

Das Modell des Informations­flusses dient dazu, die Informations­flüsse innerhalb des Entwicklungs­prozesses zwischen den Entwicklern abzubilden. Die für das Modell erforderlichen Modell­elemente ergeben sich aus dem Entwicklungs­prozess. Dieser setzt sich üblicherweise aus Entwicklungsschritten zusammen, welche die Lösung einer gestellten Entwicklungsaufgabe kapseln. Einem Entwicklungsschritt sind ein oder mehrere Entwickler zugeordnet, welche in teils kreativen Arbeits­schritten die Lösung erarbeiten. Dabei wird entweder die Aufgabe in kleinere Teilaufgaben untergliedert, oder aber die Lösung als Komplex erarbeitet.

Eingangs­größen eines jeden Entwicklungs­schrittes sind sowohl Anforderungen an das Ergebnis des Schrittes, als auch erweiterte Teil­lösungen aus vorangegangenen Entwicklungs­schritten. Als Ergebnis des Entwicklungs­schrittes entstehen einerseits Lösungen für die gestellten Aufgaben. Andererseits können auch neue Anforderungen gestellt werden, die in nachfolgenden Entwicklungs­schritten berücksichtigt werden müssen. Ändern sich dadurch Eingangs­größen vorgelagerter Entwicklungs­schritte, müssen diese Schritte iterativ erneut bearbeitet werden.

Modellelemente

Aus dieser Betrachtung ergeben sich die Elemente für das Modell innerhalb der Smarten Werkbank, dessen prinzipieller Aufbau in Abbildung 2 dargestellt ist. Einerseits handelt es sich um grundlegende, relevante Inhalte, welche in Anforderungen (1) und Lösungen (2) unterschieden werden. Während Anforderungen keine konkrete Realisierung, wie beispielsweise Funktions­prinzipien, Baugruppen oder Algorithmen beinhalten, bilden die Lösungen eben diese Umsetzungen ab. Die Änderung von Inhalten erfolgt innerhalb von Entwicklungs­schritten (3). Diese kapseln in sich geschlossene Entwicklungs­aufgaben, welche allerdings auf andere Entwickler ausgelagert werden. Entwicklungs­schritte dienen damit der Strukturierung und Organisation des Entwicklungs­prozesses und bündeln die für die Bearbeitung der Aufgabe erforderlichen Informationen, wie beispielsweise Aufgaben-beschreibung, Zeitraum oder beteiligte Entwickler. Die eigentliche Überführung der Anforderungen in Lösungen erfolgt in den spezialisierten Entwickler­werkzeugen, die über Schnittstellen (4) an das Modell angebunden sind. Anforderungen und Lösungen sind mit den Entwicklungs­schritten und Schnittstellen verbunden, wobei diese Verbindungen (5) die Relationen zwischen den Elementen und damit den eigentlichen Informations­fluss darstellen.


Prinzipieller Aufbau des Informationsfluss-Modells
 

Weiterführende Informationen

Kontakt


  • InnoTeam Smarte Werkbank

  • innoteam@smarte-werkbank.de